Wie handelt man Forex?

Forex Trading wird immer populärer und immer mehr Menschen setzen sich mit der Thematik auseinander und sind daran interessiert, den Handel mit Währungen zu erlernen. Da Sie auf unserer Webseite gelandet sind und diese gerade lesen ist davon auszugehen, dass auch Sie großes Interesse am Devisenhandel haben. Machen Sie sich keine Sorgen wenn Sie ein Neuling auf diesem Gebiet sind. Die Informationsflut kann natürlich zu Beginn sehr verwirrend sein, aber wir werden Ihnen helfen sich besser zurecht zu finden.

Was ist Forex?

Der “Foreign Exchange Market” oder kurz Forex ist ein Marktplatz zum Handel von Währungen. Als Anfänger sollten Sie sich vorerst mit den Basics vertraut machen und sich nicht in den komplexen Details – beispielsweise wie Währungen bewertet werden und welche Korrelationen von verschiedenen Wirtschaftsfaktoren eine Rolle spielen – verlieren. Starten wir am besten damit, uns die wichtigsten Ausdrücke und Terminologien näher anzusehen.

Trading Terminologie

Cross rate: Der Wert einer Währung im Verhältnis zu einer anderen Währung – manchmal in einer dritten (Leit)-Währung ausgedrückt. Beispielsweise der Wert des chinesischen Yuan im Verhältnis zum britischen Pfund.

Margin: Steht für den Betrag der mindestens gehalten werden muss, um eine Position zu eröffnen. Wenn Sie beispielsweise mit 1% Maring handeln dann brauchen Sie um eine 100.000 Euro Position zu eröffnen 1.000 Euro.

Leverage (Hebel): Greifen wir einfach das letzte Beispiel hier auf. Wenn Sie mit 1.000 Euro eine Position von 100.000 Euro bewegen können, dann handeln Sie mit einem Hebel von 1:100.

Long/Short: Sicherlich haben Sie diese Ausdrücke schon vielfach gehört. Einfach ausgedrückt bedeutet “long” etwas zu kaufen und darauf zu setzten, dass der Kurs/Wert steigen wird. “Short” wiederum bedeutet etwas zu verkaufen. Im Währungshandel werden immer zwei Währungen gegeneinander gehandelt, sprich Sie kaufen gleichzeitig die eine und verkaufen die andere. Mit anderen Worten gehen Sie in der einen Währung long und in der anderen short.

Bid/Ask Spread: Als “Bid” bezeichnet man den Preis um den Sie ein Produkt verkaufen können. Als “Ask”, im Gegensatz dazu, bezeichnet man den Preis um den Sie ein Produkt kaufen können. der “Spread” ist der Unterschied zwischen “Bid und “Ask”.

Pip: 1 Pip bezeichnet 0,0001 des Wechselkurses eines Währungspaares. Wenn beispielsweise der Wechselkurs des EURUSD von 1,3610 auf 1,3615 steigt dann sind das 5 Pip.

Wie handelt man Forex?

Wie man tatsächlich am Forex-Markt investieren kann um Profite zu machen erfahren Sie jetzt. Je nach Ihrem Risikoprofil haben Sie dazu unterschiedliche Möglichkeiten.

Mittlerweile wissen Sie ja schon, wie Sie den Kurs eines Währunspaares richtig lesen und was es mit Pips auf sich hat. Der nächste Schritt ist es jetzt zu entscheiden in welchen Währungen man tatsächlich investiert. Natürlich brauchen Sie zuerst einmal einen verlässlichen Broker. Die kostet Gebühren, egal ob Sie verlieren oder gewinnen und das müssen Sie auf alle Fälle berücksichtigen. Außerdem handeln Sie natürlich auf Ihr eigenes Risiko und kein Broker dieser Welt wird ihnen Verluste ersetzen. Die Analyse des Marktes obliegt Ihnen selbst und es ist unumgänglich sich mit dem Forexhandel auch in der Theorie auseinanderzusetzen.

Technische Analyse

Die technische Analyse beruht darauf, den Markt anhand von Charts zu beurteilen und einzuschätzen. Im Wesentlichen beobachtet man Trends und immer wiederkehrende Chartmuster. Die Annahme beruht darauf, dass der Chart die Psychologie des Marktes widerspiegelt und sich gewisse Muster immer wieder wiederholen. Aus diesen Mustern kann man dann mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit den weiteren Kursverlauf einschätzen.

Fundamentale Analyse

Die fundamentale Analyse versucht aufgrund von Wirtschaftszahlen und Unternehmenszahlen die zukünftige Entwicklung vorherzusagen. Zinsen, Währungsreserven, die politische Entwicklung, all dies sind Faktoren die in die fundamentale Analyse mit einfließen. Es ist wichtig, sich über die einflussreichsten Kennzahlen am laufenden zu halten und diese dementsprechend zu interpretieren.

Entscheidungen aus dem “Bauch” heraus

Entscheidungen aufgrund von Gefühlen sind natürlich alles andere als zuverlässig, zumindest für einen Neuling. Als Trader mit jahrelanger Erfahrung entwickelt sich schon sehr oft so etwas wie ein sechster Sinn. Aber in der Regel sollten Sie sich an Fakten halten und Bauchentscheidungen meiden.

Jetzt sind Sie mit den Basics des Forexmarktes gerüstet. Beginnen Sie am besten mit sehr geringen Einsätzen und steigern Sie diese nur sehr langsam. Haben Sie Geduld, denn es geht nicht von heute auf morgen zum erfolgreichen Trader zu werden. Aber wenn Sie am Ball bleiben, dann wird sich dies sicherlich lohnen. Falls Sie sehr gut englisch können, dann empfehlen wir Ihnen babypips.com als weitere Informationsquelle.